Früherkennung ist bei Brustkrebs entscheidend

Erster «Breast Day» in der Winterthurer Privatklinik Lindberg

Eine von acht Frauen erkrankt während ihres Lebens an Brustkrebs. Rechtzeitig erkannt,
kann er in neun von zehn Fällen behandelt werden. Mit einer internationalen Kampagne
werden Frauen immer im Oktober auf die Bedeutung von Mammografie-Screenings für die
wichtige Früherkennung von Brustkrebs hingewiesen. Aus diesem Anlass lud die
Privatklinik Lindberg in Winterthur am vergangenen Donnerstag (6. Oktober 2016) zum
ersten «Breast Day» ein.

Mit einer Ausstellung wurde das Thema Brustkrebs in verschiedenen Facetten beleuchtet.
Allgemeine Informationen zur Erkrankung zeigte die Krebsliga Zürich, während das
hauseigene Zentrum für medizinische Radiologie Röntgeninstitut Lindberg mit einer
Bildschirmpräsentation in die komplexe Welt der Mammographie und Ultraschallbilder
einführte. Die Lymphtherapeutin der Physiotherapie Medbase klärte über verschiedene
Möglichkeiten der Behandlung bei Lymphstauungen auf, und das Sanitätshaus Beck stellte
verschiedene Hilfsmittel vor. Ein begehbares Brustmodell der Krebsliga Schweiz liess die
Besucher auf aussergewöhnliche Art das Innere der Brust erleben.

Aufschlussreiche Vorträge von Spezialisten beleuchteten bestimmte Bereiche des Themas.
Der Gynäkologe Dr. Claude-Noël Strub gab einen Einblick in die Geschichte der
Brustkrebsbehandlung. Dr. Max Arnaboldi zeigte in einem spannenden Abriss zu den
vielfältigen Aufgaben des Pathologen, dass Pathologie im Zusammenhang mit Brustkrebs
nichts mit TV-Helden wie Dr. Bones zu tun hat. Dr. Sylvia Baumann-Kurer informierte über
die Aufgabe der Onkologie beim Thema Brustkrebs, und Dr. Lars-Uwe Lahoda erläuterte
äusserst anschaulich die Wiederherstellungschirurgie bei Brustkrebs.