Erkrankungsgefahren in 60 Berufen

Ob es um Herzinfarkt, Gelenkverschleiss, Stress, Übergewicht oder sonstige Gefahren bei der Arbeit geht - Führungskräfte der Wirtschaft setzen sich beruflich nur wenigen gesundheitlichen Gefahren aus und erhielten darum von den Experten mit der Gesamtnote 1,6 die beste Beurteilung. Es folgen die Berufe Architekt (1,8), Arzt (2,0), Bankkaufmann (2,2), Ingenieur (2,4) und Finanzbeamter (2,8).Bauarbeiter belegen dagegen mit der Note 5,2 den schlechtesten Platz unter den 60 untersuchten Berufen und tragen damit das höchste berufliche Gesundheits-Risiko. Das liegt allerdings nicht nur an den alltäglichen Arbeitsabläufen, sondern auch an Faktoren, die nur indirekt mit dem Beruf zusammenhängen.

“Bildung, Einkommen und beruflicher Status haben grossen Einfluss auf die Gesundheit”, sagt Dr. Kerstin Rieder, Professorin für Gesundheitsmanagement an der Hochschule Aalen. Und sie betont in “Men’s Health”: “Untersuchungen belegen, dass Menschen mit niedrigerem sozioökonomischem Status stärker unter beruflichem Stress leiden und häufiger krank werden.” Das bestätigt auch eine aktuelle Umfrage: Jeder zweite Geringverdiener mit weniger als 1500 Euro netto im Monat befindet sich in ärztlicher Behandlung. Bei den Gutverdienern mit mehr als 4000 Euro netto monatlich ist es dagegen nur jeder fünfte.

Das komplette Ranking finden Sie im Internet unter www.MensHealth.de/presseservice.